GIRO steigt 2008 in den Sportbrillen-Markt ein
Bei den Helmen ist GIRO schon eine feste Grösse. Nun wollen die Kalifornier auch den Markt für Sportbrillen gehörig aufmischen – eine Vorschau.
Beim Einstieg in den Markt für Sportbrillen hat GIRO nichts dem Zufall überlassen: So betrug die Vorlaufzeit zwei Jahre, während der mit Hilfe von bekannten Radprofis die vier ersten Sonnenbrillen-Modelle sowie erste Goggles entwickelt wurden. Für die Strasse liess sich Giro von Ludovic Turpin, Nicolas Portal sowie dem jungen Tour-Sieger Alberto «A.C» Contador beraten, während man bei den Bike-Modellen und Goggles mit Fahrern wie Paul Basagoitia und Craig «DoubleBackflip» Watts zusammen arbeitete. Wenn eine Brille bei deren Rotationen nicht verrutscht, sollte sie auch im normalen Geländebetrieb taugen.

Mit dem Topmodell «Havik» zielt GIRO auf engagierte Sportler.
Passform und optische Qualität zentral
Drei Ziele standen bei der Entwicklung der eigenen Sportbrillen laut GIRO-Brandmanager Eric Richter im Vordergrund: Zuoberst auf der Pflichtenliste stand die Passform, auch und gerade in Kombination mit den entsprechenden Helmen aus dem GIRO-Sortiment.
Auch auf eine hohe optische Qualität ohne jede Verzerrung (und auf einen angemessenen UV-Schutz) wurde grossen Wert gelegt. Passend dazu sind die Wechselscheiben haltbar beschichtet und in sieben Tönungen erhältlich – auch klare Scheiben für Nachtfahrten finden sich im Sortiment. Bewusst verzichtet hat GIRO dagegen auf selbsttönende Scheiben, da diese gerade bei schnellem Licht-Schatten-Wechsel zu träge reagieren.

Auch beim Modell «Semi» ist Leistung Trumpf.
Exklusive Kooperation mit Carl Zeiss
Drittens entschloss sich GIRO zu einer exklusiven Kooperation mit Carl Zeiss: Die deutschen Spezialisten für Präzisionsoptik zeichnen für alle polarisierten Wechselscheiben sowie für die Scheiben des sportlichen Topmodels «Havik» verantwortlich. Dieses kommt bereits im November auf den Markt, die übrigen drei Modelle und die ersten Goggles folgen ab Dezember – also noch rechtzeitig fürs Weihnachtsgeschäft.

Schon eher ein Fall für After-Ride-Parties ist die «Convert»...
Noch stehen die Preise nicht definitiv fest – in den Staaten bewegen sich die GIRO-Brillen in einem Bereich zwischen US-$ 89 und 169. Ausser der «Havik» richtet sich auch die «Semi» an ein sportliches Zielpublikum, während die Modelle «Instigator» und «Convert» eher für die Freizeit gedacht sind.

... und das Modell «Instigator» bietet eine modische Vollgesichtsverglasung.
Mehrmals im Jahr neue Modelle
«Die gesamte Entwicklung und die Produktion erfolgt bei uns in Santa Cruz, nur die Rahmen und die Linsen aus Polycarbonat lassen wir ausser Haus fertigen. Weil bei Sonnenbrillen zudem ein starker Fashion-Aspekt gegeben ist, wollen wir von der Lancierung an zwei Mal pro Jahr neue Produkte auf den Markt bringen», blickt Eric Richter voraus.
Alle Modelle im Überblick....
Quelle: Frontlinemagazin, www.frontlinemag.net, Autor Laurens van Roiijen


